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    Digitalisierung: Digitaler Stress lass’ nach!

    Die Digitalisierung ist der Trend unserer Zeit. Nicht nur in der Arbeitswelt stehen die Zeichen auf digital. Auch im Privatleben dominieren Smartphones, Tablets bis hin zu Wearables in Form smarter Uhren. Diese Gadgets eröffnen eine Bandbreite an Möglichkeiten, aber sie scheuchen uns auch summend, piepend und brummend durch den Tag. Das sorgt für Stress, wie Studien belegen. Dieser kann im Zweifel sogar krank machen.

    Mann sitzt vor einem MacBook und arbeitet. Mit der Hand stützt er seinen Kopf.

    Psychische Erkrankungen nehmen zu: Welche Rolle spielt die Digitalisierung?

    Als wir diese Nachricht gelesen haben, mussten wir sie erstmal sacken lassen. „Die Zunahme der Arbeitsunfähigkeiten aufgrund psychischer Erkrankungen ist seit Jahren die (…) auffälligste Entwicklung im Arbeitsunfähigkeitsgeschehen.“ Zu diesem weniger schönen Ergebnis kommt der „Psychoreport 2019“ der DAK. Binnen 23 Jahren ist die Anzahl psychischer Leiden um 208 Prozent gestiegen.

    Entwicklung von allen Erkrankungen und psychischen Erkrankungen von 1997 bis 2018

    Auffällig daran ist: Gerade um das Jahr 2007 herum zeigt der Chart einen sprunghaften Anstieg. Ausgerechnet zu der Zeit stellte der verstorbene Apple-CEO Steve Jobs das erste iPhone vor. Zufall? Oder geht das steigende Level an psychischen Problemen auf die Kappe der Digitalisierung? Sie hat unser aller Leben seitdem schließlich fest im Griff.

    Immer mehr Arbeitnehmer hängen psychisch durch – was ist die Ursache?

    Digitalisierung gleich Psycholeiden – so einfach ist die Rechnung dann doch wieder nicht. Es gibt viele Ursachen. Eine ist statistischer Natur: Depressionen, Burnout und andere Leiden werden heute besser erkannt und damit auch häufiger erfasst. Aber auch die steigende Arbeitsverdichtung hinterlässt Spuren. Einer DGB-Studie zufolge bestimmen Hetze und Zeitdruck den Arbeitsalltag von Millionen Arbeitnehmern in Deutschland. Vor allem deswegen, weil es landauf, landab an Personal fehlt.

    Tatsächlich hat aber auch die Digitalisierung einen messbaren Anteil daran, dass immer mehr Menschen psychisch durchhängen. Laut einer repräsentativen Studie fühlen sich nicht wenige Arbeitnehmer von ihrem Smartphone, Tablet und Computer regelrecht gegängelt. Überall piept, blinkt und brummt es in unserem Leben. Und das 24/7. Das sorgt für massiven Stress, wie die 2.640 Teilnehmer aus verschiedenen Branchen, die für die Studie befragt wurden, mehrheitlich konstatieren.

    Stress durch Digitalisierung: Vor allem Jüngere und Frauen sind betroffen

    Am meisten fühlen sich ausgerechnet Menschen zwischen 25 und 34 Jahren digital gestresst. Der Grund: Weil die junge Generation in einer digitalen Umwelt aufgewachsen ist, ist sie auch sehr empfänglich für alles, was brummt, piept und blinkt. Das führt schnell zu einem Überkonsum und schon ist der digitale Stress groß.

    Die gute Nachricht: Arbeitgeber haben es in der Hand, dass es bei den eigenen Mitarbeitern nicht soweit kommt. Hilfe naht ausgerechnet von Seiten der Digitalisierung. Sie kann nämlich auch dazu beitragen, die Gesundheit der eigenen Mitarbeiter zu erhalten. Von einem raten wir aber direkt ab: Es gibt zwar immer wieder die Diskussion, zum Beispiel Fitness-Tracker in Unternehmen einzusetzen. Allerdings weist die Studie “Health and Big Data“ darauf hin, dass sich Arbeitnehmer auf diese Weise dermaßen von ihrem Arbeitgeber überwacht fühlen, dass das zu erhöhtem arbeitsbedingten Stress und psychosozialen Gesundheitsrisiken führt.

    24/7-Zugriff auf Mails muss nicht sein

    Eine andere Idee: Arbeitgeber können die Zustellung beruflicher Mails auf das Firmenhandy auf die gängigen Arbeitszeiten beschränken. So lässt sich vermeiden, dass berufliche Nachrichten nach Dienstschluss gelesen werden und Arbeitnehmer können in ihrer Freizeit besser abschalten.

    Arbeitgeber können ihren Mitarbeitern auch dabei helfen, mehr auf die eigenen Bedürfnisse zu achten. Hierfür eignen sich Angebote zur progressiven Muskelentspannung. Diese Technik hilft bei der Entspannung. Oder – ja, das muss jetzt einfach kommen – Yoga-Angebote machen. Mit einer App lassen sich die Übungen perfekt in den Alltag integrieren. Hier können Arbeitgeber ihren Angestellten entgegenkommen, indem sie ihnen ein Abonnement sponsern.

    Digitalisierung mit Bedacht vorantreiben

    Digitaler Stress bei Arbeitnehmern lässt sich außerdem vermeiden, indem die im Arbeitsalltag verwendeten Geräte mit Bedacht gewählt werden. Muss zum Beispiel wirklich jeder Arbeitnehmer permanent über ein Firmen-Smartphone erreichbar sein?

    Hilfreich kann es auch sein, die Anzahl der Kommunikationskanäle zu reduzieren. Viele Unternehmen setzen zeitgleich auf E-Mail-Programme, Messenger, Interne Social Networks und Intranet. In dringenden Angelegenheiten werden Mitarbeiter oft auf allen Kanälen mit Nachfragen bombardiert. Das ist Stress pur. Dabei würde ein Kommunikationstool meist reichen. Schon wäre der Arbeitsalltag um das ein oder andere Biepen erleichtert.

    Softwarefunktionen gezielt auswählen

    Apropos Software-Einsatz. In vielen Bereichen wird Spezialsoftware eingesetzt. So unterschiedlich diese Programme auch sein mögen, eines eint sie jedoch. In der Regel ist das Nutzerinterface individuell anpassbar. Bedeutet: Funktionen, die nicht gebraucht werden, können ausgeblendet werden.

    Meist kann die IT diese Änderungen für alle Mitarbeiter parallel vornehmen. Das kann in der täglichen Arbeit vieles entspannen: Funktionen müssen von den Anwendern nicht mühsam in endlosen Pull-Down-Menüs zusammengesucht werden, sondern werden direkt gefunden. Auch das reduziert digitalen Stress.

    Betriebliches Gesundheitsmanagement goes digital

    Fazit: Es gibt also viele Möglichkeiten, Mitarbeiter auf digitalem Weg von digitalem Stress zu befreien. Und der Bedarf wird auf jeden Fall steigen. Im Zuge der Globalisierung werden immer mehr Teams digital vernetzt über Standortgrenzen hinweg zusammenarbeiten. Gerade dann machen digitale Lösungen Sinn, weil Arbeitgeber mit diesen wirklich alle erreichen und gesund halten. Mission accomplished.